My new year in HONDURAS

Vom 29.12. bis 10.1. war ich zu Besuch bei John in Honduras. Also quasi gleich aus dem kalten New York, über das wärmere Mobile ins heiße San Pedro Sula.

Ich habe bei Johns Familie übernachtet und durfte bei jeder Familienfeiern dabei sein. Gleich am Anfang habe ich Ricky kennengelernt, einen von Johns zahlreichen Cousins. Mit ihm haben wir fast die gesamte Zeit verbracht, sind zusammen rumgefahren und haben abends gefeiert. Zu Silvester waren wir bei einer der Tanten und Onkels eingeladen und haben mit gutem Essen ins neue Jahr gefeiert. Im Januar haben John und ich das heiße Wetter in Wasserparks, am Pool und in Pulhapanzak genossen. Pulhapanzak ist ein wunderschöner Wasserfall an dem man entlang gehen und nass werden kann, ohne wirklich schwimmen zu gehen. Neben dem ganzen Wasserspaß haben wir uns noch in die Höhe begeben. Wir sind zusammen mit - natürlich - einigen Cousins und Cousinen hinauf zum Canopy. John mit seiner Höhenangst war anfangs war nicht so begeistert, aber auch er hat schnell seinen Spaß am abseilen gefunden. Zusammen mit Ricky und Johns Bruder Joseph waren wir dann auch noch einmal Go Karts fahren.

Honduras war ein riesen Spaß! Ich bin so froh, dass mich Johns Familie so lieb aufgenommen hat und ich 12 Tage dort bleiben konnte. Und nachdem ich John die ganze Zeit um mich hatte, hab ich auch gemerkt, dass ich ihn auf alle Fälle richtig vermissen werde, wenn ich zurück bin! Aber er gibt sein bestes um nach Deutschland zu kommen... Ich bin gespannt...

1 Kommentar 14.1.09 08:59, kommentieren

Christmas in Mobile

Nach meinem Ausflug in die Großstadt stand ja auch gleich Weihnachten an...

Tja, was soll man schon machen an Weihnachten ganz allein und weit weg von zu Hause?! Yvonne und ich haben erstmal geskyped wie die wilden und waren sozusagen virtuell beim Essen beteiligt. Während meine Familie zu Abend gegessen hat, habe ich gefrühstückt und nachdem wir aufgelegt und sie ins Bett gegangen sind, hab ich zu Mittag gegessen. Irgendwie war das schon komisch, trotzdem war es auch irgendwie als wäre ich da gewesen, also war es nicht ganz so schlimm allein zu sein. Später haben Yvonne und ich Mac&Cheese gegessen und dazu Kevin allein zu Haus geguckt. Um Mitternacht sind wir in die Kathedrale Downtown gegangen und haben an der Mitternachtsmesse teilgenommen. Ein bisschen anders als zu Hause war das schon, aber wir haben uns ganz gut geschlagen. Danach sind wir mit Kara noch schnell ins Polizeimuseum und haben uns Beweisstücke und Waffen von Verbrechern angesehen. Super Abschluss, oder?! *g*

 Am nächsten Tag haben wir wieder erstmal geskyped, diesmal mit dem anderen Teil der Familie. Danach haben wir auf der Couch gelegen und geschlafen... ich muss ja auch meine Erkältung noch auskurieren ;-)

Heute waren wir bei Kara's Dad eingeladen. Der hat ein Haus am Strand in Orange Beach, mit eigenem Pier und Boot. Richtig toll! Wir hatten amerikanisches Essen und eine ganz verrückte Familie um uns herum. Es hat wirklich Spaß gemacht! Kara versucht auch immer noch, uns mit ihren beiden Söhnen zu verkuppeln... Sie hat sich so in Deutschland verliebt, dass sie glaube ich gern Verwandtschaft dort hätte^^ Naja, der eine Sohn ist nicht verkehrt ;-) Auf alle Fälle war es interessant, mal alle Weihnachtstraditionen hier zu erleben und bei einer Familie eingeladen zu sein. Morgen besuchen wir noch Bill und Georgia und bringen ihnen selbst gebacken Marmor Brownies mit. Für einen richtigen Marmorkuchen war keine Form zur Hand... Aber sollte ja dem Geschmack keinen Abbruch tun :-)

26.12.08 17:25, kommentieren

I love NY

Am 16. Dezember war es endlich soweit - Verena fliegt nach New York :-) Das Wetter war zwar (nach amerikanischen Verhältnissen) nicht ideal zum Fliegen, trotzdem hab ich es geschafft sicher in Newark zu landen und in mein Hostel zu kommen.

Da ich am ersten Tag noch allein war bis spätabends bin ich erstmal zum Times Square gelaufen und von dort den Broadway und die 42nd Street entlang. Wahnsinn. Alle Lichter die man da sieht erdrücken einen förmlich und man denkt, es ist immer noch Tag. Kein Wunder, dass es "die Stadt, die niemals schläft" ist. Am zweiten Tag haben wir dann unseren Sightseeing Trip begonnen. Liberty und Ellis Island, eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldeckerbus, das Empire State Building und natürlich der Baum am Rockefeller Center standen auf dem Programm. Zusammen mit zwei anderen Deutschen sind wir dann auch im Central Park Schlittschuh gelaufen und eine halbe Stunde mit der Kutsche gefahren. Außerhalb des typischen Touriprogramms sind wir noch mit einem Freund von mir, den ich über Fulbright kennengelernt hab in eine Bar in Brooklyn und danach in einen Club in Manhattan feiern gegangen. Als wir uns um halb 6 in ein Taxi an den Times Square gesetzt haben, waren wir fast die einzigen Menschen, die dort waren. Der ganze erhellte Platz für uns allein.... nicht schlecht kann ich euch sagen ;-)

Trotz eines Schneesturms und zwei Tagen nassen und kalten Füßen (und jetzt riesen Blasen an den Fersen und einer Erkältung) hat sich jede Minute in New York gelohnt. Die Stadt ist unheimlich groß, laut, schnell und atemberaubend. Ich würde sofort wieder hinfliegen!!!

1 Kommentar 26.12.08 17:25, kommentieren

Thanksgiving oder der Tag des toten Truthahns *g*

Ich muss zugeben, ich hatte mir unter Thanksgiving irgendwie mehr vorgestellt... vllt liegt das auch daran, dass ich hier keinen Fernseher hab und deswegen keine amerikanischen Serien mit amerikanischen Ritualen gucken kann. Wir waren jedenfalls eingeladen zum Thanksgiving Dinner bei Georgia.

Ihr Dinner fand Donnerstag bei ihrem Sohn zu Hause statt, um 13 Uhr... Und es gab Truthahn und irgendwelche Aufläufe von denen wir immernoch nicht wissen, was es eigentlich war. Aber sehr lecker war alles. Wir haben zusammen gesessen und einen schönen Nachmittag gehabt.

 

Freitag dann ist der wahre Tag an dem was los ist... Die Amis sagen dazu "Black Friday". An diesem Tag haben alle Einkaufszentren und Supermärkte irgendwelche besonderen Angebote. WalMart z.B. hatte einen Blue Ray Player für 130$ im Angebot. Der Haken an der Sache ist, dass die Läden morgens um 4 oder 5 aufmachen und dann die Jagd auf die Angebote los geht! Es sollen schon Menschen umgekommen sein, unter den Massen derer, die sich um DVD Player oder Spielekonsolen schlagen.

Wir haben den Tag ruhig angehen lassen. Um 7 kamen zwei Freundinnen, die mit uns nach Spanisch Fort in die Mall gefahren sind. Ich, immer noch auf der Suche nach einem Kleid, Yvonne, einfach nur zum Spaß am shoppen, Nadine, die Shopping Queen die schon einen neuen Koffer gekauft hat und Janique, die unbedingt irgendetwas haben wollte. Die Mall in Spanish Fort war ziemlich leer. Für unsere Verhältnisse war kaum was los, trotzdem gab es Angebote und Geschenke wo man was kauft. Die Mall in Mobile war dann auch richtig voll. Wir haben alles umgegraben und versucht ein Schnäppchen zu finden. Ich bin am Ende mit ein paar schicken Sachen von Victoria's Secret und einer Geschenketasche im Wert von 70$ und einem neuen Handgepäcktrolley nach Hause gekommen. Die anderen haben noch Calvin Klein Jeans für 20$ und ebenfalls lustige Sachen von Victoria's Secret gekauft.

Alles in allem war das ein sehr lustiger und langer Tag. Wir waren von 7 bis 16Uhr auf den Beinen und haben geshoppt! Und das ich als Shoppinghasserin!! Wenigstens hab ich jetzt nen neuen Koffer... wenn auch immer noch kein Kleid... Naja, dann muss ich Silvester wohl doch mit Rock und Oberteil ausgehen :-)

29.11.08 19:13, kommentieren

Weekend @ Washington - 7./8. November 2008

Wenn man schon mal in Amerika ist, muss man sich natürlich auch deren Hauptstadt ansehen. Also bin ich los und habe meine Freundin Birte für zwei Tage besucht.

Freitags mittags bin ich gelandet und gleich los gezogen. Erst hat mir Birte ihren Campus gezeigt, dann sind wir zusammen Richtung Weißes Haus, Lincoln Memorial, Reflecting Pool etc gezogen. Bis Sonnenuntergang haben wir Fotos gemacht von Menschen, die sich über Obamas Wahl freuen und von uns vor allen Denkmälern.

Am Samstag bin ich dann allein weiter am Kapitol entlang und zur Mall wo alle bekannten Museen des Smithsonian Institute sind. Da hab ich mich noch vier Stunden in zwei Museen herumgetrieben und bin dann mit der U-Bahn zurück zum Flughafen.

16.11.08 21:48, kommentieren

Survivor... oder das Leben im Zelt

So langsam kommt es mir vor, als würden wir unsere Zeit hier in einem Zelt absitzen. Es ist ja nun schon Ende Oktober und auch hier werden die Tage etwas kälter. Über Tag ist das nicht so schlimm. Da die Sonne immer noch munter vom Himmel scheint, kann man es sehr gut aushalten. Aber nachts...

 

Yvonne und ich frieren schon seit knapp einer Woche nachts um die Wette. Ich habe mein Bett inzwischen auf drei Decken aufgestockt. Half nichts. Gestern hab ich dann mein Bett von der Wand weggezogen und Handtücher vor's Fenster gelegt von dem es wie wild zieht. Hilft auch nicht viel. Wir haben beide festgestellt, dass unsere Airbeds leider nicht warm werden wenn wir drauf liegen. Also haben wir noch was auf die Matratze drauf gelegt um es warm zu haben. Hilft auch nicht. Wenn ich mir hier den Knacks fürs Leben hole, dann weil die Amis es nicht schaffen ihre Häuser ordentlich zu isolieren! Wir hatten dann heute morgen auch das erste mal die Heizung an. Irgendwer hat mal behauptet, dass wir die nicht brauchen... derjenige wird auf jeden Fall verhauen!

28.10.08 16:07, kommentieren

Call me irresponsable.... again

Gestern abend war es wieder einmal soweit: Verena geht auf ein Konzert :-) Und zwar ein richtig gutes! Ich war zusammen mit Nadine - auch einer Wormserin - in Biloxi bei Michael Bublé.

Die Plätze waren eher bescheiden, um nicht zu sagen, fast die schlechtesten die man erwischen konnte. Seltsamerweise, denn ich habe bei der Bestellung das Bestmögliche für den Preis verlangt. Trotzdem saßen wir im obersten Block in der zweitletzten Reihe fast ganz an der Bühne. Also so gut wie kein Blick auf die Bühne. Ich weiß ja nicht, was bei den Amis das Bestmögliche ist, irgendwann sind wir jedenfalls nach links unten - also weiter von der Bühne weg - gezogen, denn es war noch fast alles frei.

Mit perfektem Blick auf die Leinwand und gutem Blick auf die Bühne haben wir dann die fast zweistündige Show genossen. Es war die selbe Show wie in Mannheim vor einem Jahr, aber nur fast das gleiche Programm. Ein paar Lieder hat er gesungen, die wir zu Hause nicht gehört haben. Aber insgesamt war der Kerl mal richtig gut drauf und hat die Casinostadt gerockt! Der für die Amis schönste Part war wohl Home, was er den Leuten gewidmet hat, die von Katrina getroffen waren. Während er sang, liefen Bilder von Biloxi und New Orleans im Hintergrund. Ich hab einfach nur dagesessen und die Show genossen. Ich krieg einfach immer Gänsehaut wenn Michael Bublé singt :-)

1 Kommentar 19.10.08 20:51, kommentieren